Warum die Kommunalwahl am 13. September gerade jetzt wichtig ist

Viele Menschen sind derzeit frustriert von der Politik. Das merke ich auch in den Gesprächen, die ich in Wilhelmshaven führe. Die Unzufriedenheit mit Entscheidungen aus Berlin ist groß. Manche sind enttäuscht, andere wütend. Wieder andere haben schlicht das Gefühl, dass ihre Stimme ohnehin nichts verändert.

Ich kann diesen Frust nachvollziehen.

Aber genau deshalb möchte ich an den 13. September erinnern: Wilhelmshaven ist nicht Berlin.

Bei der Kommunalwahl geht es nicht darum, eine Bundesregierung abzuwählen oder ein Signal nach Berlin zu senden. Es geht um unsere Stadt und um die Entscheidungen, die hier vor Ort getroffen werden.

Es geht um unsere Straßen und Wege, um Schulen und Kitas, um unsere Innenstadt, Sportvereine und Kultur. Es geht um Sicherheit und Sauberkeit, um unsere Stadtteile und um die Frage, wie sich Wilhelmshaven in den kommenden Jahren entwickelt.

Kommunalpolitik ist die Politik, die man direkt vor der eigenen Haustür erlebt.

Deshalb sollte der Frust über die Bundespolitik auch kein Grund sein, am 13. September zu Hause zu bleiben.

Wer etwas in Wilhelmshaven verändern möchte, sollte wählen gehen.

Ich trete an, weil ich mich in unserer Stadt einbringen und Verantwortung übernehmen möchte. Nicht nur darüber reden, was besser laufen könnte, sondern mich auch dafür einsetzen, dass sich tatsächlich etwas bewegt.

Ich kandidiere für die SPD im Wahlbereich I – Wilhelmshaven-Süd auf Listenplatz 3. Dabei möchte ich meine Erfahrung, meine Ideen und vor allem meine Sicht auf Wilhelmshaven in den Rat einbringen.

Für mich muss Kommunalpolitik vor allem eines sein: nah an den Menschen und nah an den Problemen vor Ort. Was in Berlin diskutiert wird, ist nicht automatisch das, was in Wilhelmshaven die wichtigste Frage ist.

Wir brauchen hier keine großen Sonntagsreden. Wir brauchen vernünftige Entscheidungen, die im Alltag der Menschen ankommen.

Ich weiß, dass die SPD aktuell bundesweit mit viel Kritik und Enttäuschung umgehen muss. Das kann und darf man nicht einfach beiseiteschieben. Wenn Menschen unzufrieden sind, muss Politik zuhören. Und sie muss sich fragen, was sie besser machen kann.

Bei der Kommunalwahl lohnt es sich deshalb, genauer hinzuschauen:

  • Wer steht vor Ort zur Wahl? 
  • Wer kennt die Stadt? 
  • Wer hört zu? 
  • Wer hat eigene Ideen? 
  • Und wem traut man zu, Verantwortung für Wilhelmshaven zu übernehmen?

Genau daran möchte ich mich messen lassen.

Ich kandidiere nicht für Berlin.

Ich kandidiere für Wilhelmshaven.

Für die Menschen, die hier leben. Für unseren Stadtsüden. Für unsere Zukunft.

Deshalb meine Bitte: Geht am 13. September wählen. Macht von euren Stimmen Gebrauch. Entscheidet nicht danach, was euch gerade in Berlin ärgert, sondern danach, wem ihr zutraut, hier vor Ort gute Arbeit zu leisten.

Wilhelmshaven wird nicht in Berlin entschieden.

Das entscheiden wir hier. Bei der Kommunalwahl am 13. September.

Ich freue mich über eure Unterstützung.