Die Problematik illegaler Müllablagerungen im Wilhelmshavener Stadtsüden bleibt weiterhin ein wichtiges Thema für Anwohnerinnen und Anwohner. Gleichzeitig zeigt sich, dass Stadtverwaltung und Technische Betriebe Wilhelmshaven (TBW) das Problem zunehmend aktiv angehen.

Der SPD-Ortsverein Wilhelmshaven-Süd begrüßt ausdrücklich die bisherigen Maßnahmen der TBW, insbesondere die Anpassung der Leerungsintervalle, die Erweiterung der Containerkapazitäten sowie die zusätzliche Beschilderung an stark betroffenen Sammelplätzen. Auch die laufenden Vorbereitungen für eine mögliche Videoüberwachung bewertet die SPD als wichtigen und richtigen Schritt.

„Die TBW leisten hier bereits viel operative Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Das ist ausdrücklich anzuerkennen“, sagt Dennis Shwec, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Wilhelmshaven-Süd.

Gleichzeitig zeigen aktuelle Zahlen, dass weiterhin mehrere Sammelplätze im Stadtgebiet als Problemstandorte gelten. Die SPD sieht darin keinen Widerspruch zu den bisherigen Maßnahmen, sondern vielmehr die Notwendigkeit, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.

„Wir sehen, dass die TBW das Problem sehr ernst nehmen und bereits konkrete Verbesserungen umgesetzt haben. Darauf lässt sich aufbauen“, so Shwec weiter.

Besonders die geplante Einführung einer Videoüberwachung an ausgewählten Hotspots bewertet der Ortsverein als sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Maßnahmen. Ziel müsse es sein, besonders belastete Standorte gezielt zu entlasten und illegale Ablagerungen wirksam einzudämmen.

Auch stellvertretende Vorsitzende Birgit Voß-Boner betont die Bedeutung des gemeinsamen Handelns:

„Sauberkeit im öffentlichen Raum ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die TBW leisten hier bereits einen wichtigen Beitrag. Jetzt geht es darum, diese Arbeit durch Aufklärung, Prävention und gezielte Kontrollen weiter zu unterstützen.“

Die SPD Wilhelmshaven-Süd bekräftigt ihr Ziel, die Lebensqualität im Stadtsüden nachhaltig zu stärken. Dazu gehöre ein Zusammenspiel aus technischer Organisation, Prävention und Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten.

„Wir wollen diesen Prozess konstruktiv begleiten, damit die bisherigen Fortschritte weiter verstetigt werden und unsere Quartiere dauerhaft sauber und lebenswert bleiben“, so Shwec abschließend.